Archiv der Kategorie: Radikale Poesie

H.J. Psotta: Ein Junge, wie man so sagt —

[Editorische Notiz: Diese Erinnerung von H.J. Psotta entstand im Jahr 2002, als er noch einmal mit dem Druckstock des von ihm etwa 1959 geschaffenen Kilian-Emblems (Blog-Eintrag dazu folgt in Kürze) in Berührung kam.]

In der Erinnerung an die Entstehung der ersten Serie meiner großformatigen Farbholzschnitte muß ich einen langen Weg zurücklegen, bis ich in Gedanken wieder an den Ort gelange, wo eigentlich alles wirklich beginnen konnte …

Schiff vor meinem Fenster, Holzschnitt, Gahlen 1962
Schiff vor meinem Fenster, Holzschnitt, 42 x 62 cm, Gahlen 1962

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23. April: Vortrag über Pablo Neruda

H.J. Psotta: Unruhe stiften - über Pablo Neruda
H.J. Psotta: Unruhe stiften – über Pablo Neruda

Achtung: Die Ausstellung “Helmut J. Psotta – RADIKALE POESIE – Frühe Arbeiten 1954-62″ ist nur noch am Donnerstag, den 23. und Freitag, den 24. April geöffnet.

Donnerstag, 23. April 2015, 19 Uhr: Über Pablo Neruda

H.J. Psotta war nicht nur Maler und Pädagoge, sondern auch ein hervorragender Vortragskünstler. 1979 sprach er Gedichte des chilenischen Nobelpreisträgers. Arndt Beck hat mit diesen Tonaufnahmen und H.J. Psottas Reflexionen zu Neruda ein dichtes Programm gestaltet.

KULTURKIRCHE Heilig Kreuz
Scharnhölzstr. 37
46236 Bottrop

Eintritt: 5/3,-€

9. April: Vortrag „Über das Unbekannte“

H.J. Psotta: Über das Unbekannte
H.J. Psotta: Über das Unbekannte

Donnerstag, 9. April 2015, 19 Uhr: Über das Unbekannte

Im Rahmen der Ausstellung “Helmut J. Psotta – RADIKALE POESIE – Frühe Arbeiten 1954-62″: ein kunsttheoretischer (und -praktischer) Diavortrag von H.J. Psotta aus dem Jahr 1976, gehalten in Groningen, wurde anhand der Tonaufnahme und des Vortragsmanuskripts originalgetreu rekonstruiert und ergänzt. Zu hören ist H.J. Psotta selbst, zu sehen sind u.a. zahlreiche seiner Studienarbeiten.

KULTURKIRCHE Heilig Kreuz
Scharnhölzstr. 37
46236 Bottrop

Eintritt: 5/3,-€

weitere Veranstaltung:

23. April, 19 Uhr: Über Pablo Neruda

Öffnungszeiten an Ostern

Da die Website der KULTURKIRCHE Heilig Kreuz leider lausig gepflegt wird (so daß man schon gar nicht auf sie verlinken möchte), hier die Öffnungszeiten der Ausstellung für Ostern:

Karfreitag: 13-19 Uhr
Karsamstag: 13-19 Uhr
Ostersonntag: 11-17 Uhr
Ostermontag: 11-17 Uhr

KULTURKIRCHE Heilig Kreuz
Scharnhölzstr. 37
46236 Bottrop

26. März: Vortrag zum Frühwerk von H.J. Psotta

Bilder zur Frühgeschichte von H.J. Psotta: Rosa Grosz, 1908, H.J. Psotta, 1953/54, Zeichnung von 1956
Bilder zur Frühgeschichte von H.J. Psotta: Rosa Grosz, 1908, H.J. Psotta, 1953/54, Zeichnung von 1956

Donnerstag, 26. März 2015, 19 Uhr: Über das Frühwerk

Wie konnte der Sohn eines Bottroper Metzgers mit nur 25 Jahren Leiter des Instituts für Liturgische Kunst in Santiago de Chile werden? Arndt Beck führt im Rahmen der Ausstellung „Helmut J. Psotta – RADIKALE POESIE – Frühe Arbeiten 1954-62“ ein in die Umstände, unter denen H.J. Psotta sich entwickelte, stellt wichtige Personen aus seinem Umfeld sowie einige entscheidende Werke H.J. Psottas vor und liest aus seinem frühen Tagebuch und weiteren Schriften.

KULTURKIRCHE Heilig Kreuz
Scharnhölzstr. 37
46236 Bottrop

Eintritt: 5/3,-€

weitere Veranstaltungen:
9. April, 19 Uhr: Über das Unbekannte
23. April, 19 Uhr: Über Pablo Neruda

Radikale Poesie in Bottrop: Bilder zur Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung: H.J. Psotta - Radikale Poesie - Frühe Arbeiten 1954-62, 14. März 2015, Bottrop
Ausstellungseröffnung: H.J. Psotta – Radikale Poesie – Frühe Arbeiten 1954-62, 14. März 2015, Bottrop

[Bilder von der Eröffnung bei derwesten.de]

HELMUT J. PSOTTA
RADIKALE POESIE

Frühe Arbeiten
1954-1962

15. März bis 24. April 2015

KULTURKIRCHE Heilig Kreuz
Scharnhölzstr. 37
46236 Bottrop

Öffnungszeiten:
Do: 15-21 Uhr
Fr/Sa: 13-19 Uhr
So: 11-17 Uhr

Veranstaltungen:
26. März
9. April
23. April
jeweils 19 Uhr.

Sternförmige Ausstellungsroute in Heilig Kreuz in Bottrop

Bottrop. Kulturkirche Heilig Kreuz zeigt ab Samstag erste große Ausstellung mit frühen Werken des Bottroper Künstlers Helmut J. Psotta in dessen Heimatstadt.

Von Dirk Aschendorf

[erschienen in WAZ Bottrop, 13. März 2015 (pdf)]

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Kunstwerke kehren in die Geburtsstadt zurück

Bottrop. Das Sprichwort vom Propheten, der im eigenen Land nichts gilt, trifft sicherlich teilweise auch auf Helmut J. Psotta zu. 1937 in Bottrop geboren, liegen seine späteren Lebensmittelpunkte zumeist außerhalb seiner Heimatstadt. Hier wächst er während des Krieges auf. In der vom Wiederaufbau und der Reaktivierung der Industrie geprägten kargen Nachkriegszeit sucht der Sohn osteuropäischer Zuwanderer seinen eigenen Weg – zwischen Dichtung, Malerei, Musik.

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