Archiv der Kategorie: Vorträge

HJP: Über den Rhythmus

[Über den Rhythmus, komplette Dia-Reihe (150 Bilder) zum gleichnamigen Vortrag, Niederlande, ca. 1976]


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H.J. Psotta: Über das Symbol und die Archetypen (Katzen)

[um 1976]
Diaserie:


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H.J. Psotta: Über den schöpferischen Visualisierungs-Prozess als Erkenntnisprinzip

[Editorische Notiz: Der nachfolgende Text ist einem Faltblatt (hier als pdf) entnommen, welches zu einer Veranstaltungsreihe von H.J. Psotta 1975 an der Jan van Eyck Academie Maastricht erschien. Es kann als Einführung in seine 15-teilige (weitestgehend unveröffentlichte) Diavortragsreihe verstanden werden, die eine Fortsetzung seiner 1971 veröffentlichten Gestaltungslehre De vraag van het begin ist.]

Faltblatt, Überschrift

In einem ausführlichen Grundsatz-Referat möchte ich einige elementare Wahrnehmungsprobleme aus dem Bereich der gestalterischen Ausdrucksmittel (Visuelle Medien) generell auszulegen versuchen, die ich als gesonderte syntaktische Basis-Elemente der künstlerischen Bild-Sprache verstehe.

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H.J. Psotta: Über die schöpferische Vorstellung

[Editorische Notiz: ca. 1970-76, zum Teil benutzt in De vraag van het begin, S.94f.]

(Auszug)

»Den Grad des rhythmischen Schwunges eines Menschen lesen wir ab an seinen Ausdrucksbewegungen, die sowohl Klang, Tonfall und die Lautfolgen seiner Stimme als auch seine Gebärden, also alle Bewegungen seines Leibes, umfassen. An der Rhythmik, also an der Art, an dem Grade der rhythmischen Äußerungen und Bewegungen eines Menschen, können wir ablesen seine Lebenskraft, den Grad der Geschlossenheit seiner Person, die Art seiner Einfügung in die Umwelt, den Zustand seiner Seele. Je rhythmischer seine Bewegungen sind, um so mehr befinden sich seine Triebe und sein Empfinden, sein Geist und sein Wollen im Gleichgewicht. Das einseitige Übergewicht irgendwelcher dieser Kräfte stört den Rhythmus. Er wird gestört ebensowohl durch jede Art von Nervosität wie durch ein Übergewicht des berechnenden Verstandes. Je nervöser oder je einseitiger intellektuell eine Person ist, um so stockender, arhythmischer sind ihre Lebensäußerungen. Auch Menschen mäßiger Verstandesbegabung können, wenn keine Nervenstörungen vorliegen, sich rhythmisch verhalten. Doch sind die rhythmischen Lebensäußerungen der Menschen unterschiedlich, da sowohl die unteren Regionen des Körperlichen wie auch Regungen der Phantasie und des feineren Gefühlslebens auf das Wesen des Rhythmus einwirken. Immer aber ist der Rhythmus Ausdruck der Ganzheit des Menschen.«1

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  1. Max Burchartz, Gleichnis der Harmonie, München 1955 (1949), S. 154 (Hervorhebungen Helmut J. Psotta)

H.J. Psotta: Über das Unbekannte

[Editorische Notiz: Dieser Beitrag ist ein Auszug aus H.J. Psottas Diavortrag „Über das Unbekannte“, den er in dieser Form im April 1976 am Ubbo Emmius-Institut in Groningen vorstellte. Die kursiven Hervorhebungen im Text stammen von ihm, die Bilder sind Scans der Dias, die seinerzeit Aquiles Rösner angefertigt hatte. Die hier gezeigten Studienarbeiten von H.J. Psotta entstanden für eine 16-teilige Vortragsreihe und sind bisher im Original nie öffentlich gezeigt worden. Für 2016 ist in der Kulturkirche Heilig Kreuz Bottrop (in Kooperation mit weiteren Partnern) eine erstmalige Ausstellung dieser Bilder geplant.]

Helmut J. Psotta, um 1975, Foto: Aquiles Rösner
Helmut J. Psotta, um 1975, Foto: Aquiles Rösner

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