Archiv der Kategorie: Zeichnung

Blick zurück nach vorn

Heute ist der 80ste Geburtstag von H.J. Psotta. Aus diesem Anlaß ein fotografischer Rückblick auf die Ausstellung in Braunschweig. Und als Blick nach vorn:

Donnerstag, 16. November 2017, 19:30 Uhr
„Jetzt ist die Zukunft von gestern“ (#13)
Dachgeschoss FHXB Museum
Adalbertstr. 95A, 10999 Berlin

Arndt Beck: „Helmut J. Psotta – ein Grenzgänger“

Am 9. November 2017 hätte der Künstler Helmut J. Psotta (1937–2012) seinen 80sten Geburtstag gefeiert. Trotz einer bewegten Biografie, die ihn unter anderem schon in frühen Jahren nach Südamerika führte, blieb er Zeit seines Lebens ein weitgehend Unbekannter. Mit der Künstlergruppe „Grupo Chaclacayo“ kam er 1989 erstmals nach Kreuzberg, als er mit ihr die legendäre „Todesbilder“-Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien bestritt. Von 1999 bis etwa 2007 erarbeitete er (gemeinsam mit Arndt Beck) den Berliner Fotoessay „Autopsie 2000 – Stillstand der Geschichte“ und lebte bis zu seinem Ende in einer kleinen Wohnung am Görlitzer Park. Wir erinnern an einen großen Künstler, den es erst noch zu entdecken gilt.
Moderation: Erik Steffen

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H.J. Psotta ist nicht tot

[zum 4ten Todestag]

Arndt Beck: Studien 2015/16
a. beck: studien, mischtechnik, din a4, 2015/16

Helmut J. Psotta (1937 – 2012) war einer jener ›natural born artists‹, bei denen sich Leben und Werk von Anfang bis Ende unentwirrbar durchdringen und bei denen es keine Alternative zur künstlerischen Existenz gibt. Ohne Rücksicht auf Bequemlichkeiten war sein innerer Antrieb die ständige Weiterentwicklung, eine regelrechte Sucht nach dem Unbekannten, dem noch nicht Gesagten. Er schöpfte dabei aus einer nie versiegenden inneren Quelle und war jederzeit bereit, andere an seinem inneren Reichtum teilhaben zu lassen. Nur allzu leicht vergaß er dabei, zu Lebzeiten die ihm angemessene Anerkennung zu ernten. In einer Welt, die nicht die seine war, blieb er ein Außenseiter, wenngleich sein Werk in Umfang und Qualität zu den herausragenden seiner Zeit gezählt werden muß.

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HJP: 30 Michelangelo-Paraphrasen




H.J. Psotta, Michelangelo-Paraphrasen, Zeichnungen, 29,7 x 42 cm, Chaclacayo, Perú ca. 1982-84

H.J. Psotta: El Retorno de Orfeo

[Orpheus kehrt zurück, Zeichnungen, Santiago de Chile, Gahlen 1997/98]

I


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H.J. Psotta and the Star of David

[work in progress]

Bearbeitetes Faltblatt (Rijksakademie Amsterdam), 1970er Jahre
Bearbeitetes Faltblatt (Rijksakademie Amsterdam), 1970er Jahre

The symbol Star of David allows us to make a first simple cut through Psotta`s whole body of work. It appears in some of his most important early works, the eight-episode „Apocalypse“ from 1959, in his „Silk Images“ (1960-62) and (among others) in the drafts for the stained-glass windows of „El Verbo Divino“ (1960/61). We find it in his first chilean series „Archaic Ballads“ (1963), woodcuts (1964/65) and „Poesía Quéchua (Diary Leaves)“ (1964-67). At the end of the 70s it shows up crucial in the series „Pornography“ (1978/79) and in the untitled work „(For Klaus)“(1980/81, here complete), less central in his large series of small drawings „Sodom“ (1980/81) and in performances, he made with the Chaclacayo group in the „Images of Death“-project (1982-1994). This is a preliminary collection without being exhaustive.

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