Schlagwort-Archive: chile

H.J. Psotta: El Retorno de Orfeo

[Orpheus kehrt zurück, Zeichnungen, Santiago de Chile, Gahlen 1997/98]

I


H.J. Psotta: El Retorno de Orfeo weiterlesen

Mosaiksteinchen (1)

Eine undatierte Postkarte (da einem nicht mehr zuzuordnenden Brief beigelegt) an Ruth Johow, ein undatiertes Bild. Ein ungewöhnliches Bild, überraschend gegenständlich im Kontext der sonst in Chile (1963-67) entstandenen Arbeiten. Eine Postkarte, die nicht viel sagt; ein Mosaiksteinchen, ein Detail, Dokument von H.J. Psottas chilenischen Pleinairmalerei.

Postkarte aus Chile (Con-Con)
Postkarte aus Chile (Con-Con)

Mosaiksteinchen (1) weiterlesen

H.J. Psotta and the Star of David

[work in progress]

Bearbeitetes Faltblatt (Rijksakademie Amsterdam), 1970er Jahre
Bearbeitetes Faltblatt (Rijksakademie Amsterdam), 1970er Jahre

The symbol Star of David allows us to make a first simple cut through Psotta`s whole body of work. It appears in some of his most important early works, the eight-episode „Apocalypse“ from 1959, in his „Silk Images“ (1960-62) and (among others) in the drafts for the stained-glass windows of „El Verbo Divino“ (1960/61). We find it in his first chilean series „Archaic Ballads“ (1963), woodcuts (1964/65) and „Poesía Quéchua (Diary Leaves)“ (1964-67). At the end of the 70s it shows up crucial in the series „Pornography“ (1978/79) and in the untitled work „(For Klaus)“(1980/81, here complete), less central in his large series of small drawings „Sodom“ (1980/81) and in performances, he made with the Chaclacayo group in the „Images of Death“-project (1982-1994). This is a preliminary collection without being exhaustive.

H.J. Psotta and the Star of David weiterlesen

2. November: Einladung zur Ausstellung


HELMUT J. PSOTTA
RADIKALE POESIE
Frühe Arbeiten
1954-1962

[Einladungskarte als pdf]

Eine Ausstellung der Extraklasse: den 75sten Geburtstag von Helmut J. Psotta feiert das studio im hochhaus mit einer nie zuvor gezeigten Schau seines Frühwerks.

H.J. Psotta wuchs im Ruhrgebiet der Nachkriegszeit heran und zeigte bereits sehr früh ganz außerordentliche Talente: er musizierte, dichtete und malte schon in jungen Jahren, erlernte den Beruf des Glasmalers, studierte Malerei an der Folkwangschule Essen, wechselte bald zur Werkkunstschule Düsseldorf und gewann im Jahr 1961, im Alter von nur 23 Jahren, mit seinen Glasfensterentwürfen einen renommierten internationalen Wettbewerb, der ihm kurze Zeit später die Leitung des Lehrstuhls für Gestaltung an der Universität in Santiago de Chile einbringen sollte und ihm eine Entwicklung seiner künstlerischen Ausdrucksfähigkeiten ermöglichte, die ihresgleichen sucht.

In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler stellt der Kurator Arndt Beck eine Auswahl von Arbeiten der frühen Jahre zusammen: im Zentrum steht dabei als »Schlüsselwerk« Psottas sechsteiliger Glasfensterentwurf aus dem Jahr 1961. Neben vielen weiteren Arbeiten zeigt die Ausstellung die beeindruckend reifen und poetischen Jugendwerke Apokalypse, Seidenbilder und Die verletzten Glaskönige. Es ist eine radikale Poesie, die sich nur jenseits des Kunstmarkts entwickeln konnte und bereits den später auch politischen Radikalismus des Künstlers H.J. Psotta (etwa in dem Projekt Todesbilder) erahnen läßt …

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (dazu in Kürze mehr).

Vernissage: Freitag, den 2. November 2012, 19 Uhr

Es spricht: Arndt Beck, Kurator der Ausstellung

Musik: Oleksandr Babenko, Violine u.a.

Ausstellungsdauer: 4. November 2012 bis 3. Februar 2013

studio im hochhaus – kunst- und literaturwerkstatt
Zingster Str. 25
13051 Berlin
Telefon/Fax: 030 929 38 21

Kartenansicht

Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mo – Do 11 bis 19, Fr 11 bis 16 und So 14 bis 18 Uhr
Schließzeit: 17. Dezember 2012 bis 4. Januar 2013 und an den gesetzlichen Feiertagen
S-Bahn (S 75) bis Wartenberg oder Hohenschönhausen Tram M4, M5 / Ahrenshooper Str. M4, M17 / Prerower Platz