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Ein Traumtänzer im Niemandsland

[zum 5ten Todestag; Text bereits erschienen im Katalog zur Ausstellung _rosa paraphrasen, hier mit den Bildern vom Vortrag im FHXB-Museum]

von Arndt Beck

v.l.n.r.: Helmut, Mutter Rosa, Vater Julius, Schwester Helga, ca. 1940/41

Am 9. November 1937 wurde Helmut J. Psotta in Bottrop geboren. Aus sehr einfachen Verhältnissen stammend – sein Vater war Metzger – erlebte er im Nachkriegsdeutschland einen geradezu kometenhaften Aufstieg.

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INRI – Erste Eindrücke / Primeras impresiones

Vor kurzem entstand in Berlin innerhalb weniger Monate der Zeichnungen-Zyklus INRI, in dem Helmut J. Psotta eine Kreuzigungsszene von Bartolomé Esteban Murillo (um 1668) bis in extremste Interpretationen variierte – diese Arbeit widmete er Pier Paolo Pasolini. Anschließend zeichnete er den zweiten Teil dieser Serie, welchen er nach dem Schlagertitel eines nationalsozialistischen Komponisten benannte: Vuelva pronto, chico (Junge, komm bald wieder). Im dritten Teil des INRI-Zyklus`setzt er sich mit realen Erfahrungen aus seiner Kindheit und frühen Jugend auseinander: El Camal (Der Schlachthof). Die Bildergruppen wuchsen bereits auf einige hundert Zeichnungen an.

Hier erste Eindrücke davon:

H.J. Psotta arbeitet am Berliner Zeichnungen-Zyklus INRI / Variationen über eine Kreuzigungsszene von Bartolomé Esteban Murillo, 2007/08 (etwa 500 Blätter). Fotos: Arndt Beck

H.J. Psotta arbeitet am ersten Teil des INRI-Zyklus`/ Variationen über eine Kreuzigungsszene von Bartolomé Esteban Murillo, 2007/08 (etwa 500 Blätter). Fotos: Arndt Beck


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